FAQ - Die häufigsten Fragen zum Schweißkonstrukteur

  • Wie lange dauert die Weiterbildung zum Schweißkonstrukteur?

    Der Basis-Lehrgang dauert 4 x 1 Woche, über einem Zeitraum von einem halben Jahr verteilt. Der Vorteil ist, dass die Abwesenheit vom Arbeitsplatz auf jeweils eine Woche beschränkt ist.

    Die verschiedenen Aufbaulehrgänge dauern zusätzlich jeweils eine Woche. Es gibt die Aufbaulehrgänge für die Bereiche Druckgeräte, Maschinenbau und Fahrzeugbau.

  • Welche Aufgaben hat ein Schweißkonstrukteur?

    Welche Aufgaben hat ein Schweißkonstrukteur?

    Durch seine fundierten Kenntnisse der Schweißtechnik und der schweißgerechten Konstruktion übernimmt der Schweißkonstrukteur die Bemessung und Konstruktion von Schweißkonstruktionen, geschweißten Baugruppen oder Schweißteilen. Er steht dabei in ständigem Kontakt mit den verantwortlichen Schweißaufsichtspersonen oder der Fertigungs- bzw. Montagleitung. Neben der konstruktiven Gestaltung und Bemessung der Bauteile behält er dabei die Zugänglichkeit zum Schweißen in und an den Konstruktionen im Blick.

  • Welche Voraussetzungen muss ein angehender Schweißkonstrukteur mitbringen?

    Welche Voraussetzungen muss ein angehender Schweißkonstrukteur mitbringen?

    Empfohlen wird mindestens der Abschluss als Techniker und Berufserfahrung als Bemessungs-Ingenieur oder Konstrukteur. Eine Ausbildung zum Internationalen Schweißfachingenieur (IWE) oder Internationalen Schweißtechniker (IWT) ist ebenso zu empfehlen, aber nicht zwingend.

  • Was kostet die Ausbildung zum Schweißkonstrukteur?

    Was kostet die Ausbildung zum Schweißkonstrukteur?

    Der Basislehrgang (4 x 1 Woche) kostet derzeit 5.550,00 €. Ein Aufbaulehrgang kostet, unabhängig vom Anwendungsbereich, 1.635,00 €. Die Preise sind von der Mehrwertsteuer befreit.

  • Ist es erforderlich, vorab den Schweißtechniker- oder Schweißfachingenieurlehrgang besucht zu haben?

    Ist es erforderlich, vorab den Schweißtechniker- oder Schweißfachingenieurlehrgang besucht zu haben?

    Ziel des Lehrgangs ist, dass sich der Schweißkonstrukteur auf Augenhöhe mit der Schweißaufsicht verständigen kann und dass „eine Sprache gesprochen wird“. Im Lehrgang muss es deshalb vorrangig darum gehen, den Teilnehmern neben der Bemessung von Schweißverbindungen die fertigungs- und prüfgerechte Gestaltung von Schweißkonstruktionen zu vermitteln. Diese Dinge kommen unserem Eindruck nach im Grundstudium zu kurz. Da diese Inhalte bereits Bestandteil der Ausbildung zum Schweißtechniker oder Schweißfachingenieur sind, ist dieser Qualifikationsnachweis nicht erforderlich

  • Ist eine berufliche Erfahrungszeit für den Besuch des Lehrgangs notwendig?

    Ist eine berufliche Erfahrungszeit für den Besuch des Lehrgangs notwendig?

    Nein, hinsichtlich der Erfahrungszeit als Konstrukteur gibt es keine Zugangsvoraussetzungen.

  • Wird eine bestimmte Software im Lehrgang eingesetzt?

    Wird eine bestimmte Software im Lehrgang eingesetzt?

    Es werden einfache Bemessungshilfen vorgestellt und angewendet.

  • Lernt man als Teilnehmer die unterschiedlichen Schweißverfahren kennen?

    Lernt man als Teilnehmer die unterschiedlichen Schweißverfahren kennen?

    Die konventionellen Schweißverfahren, die man heute überwiegend in der Fertigung einsetzt, werden in Theorie und Praxis kurz vorgestellt.

  • Enthält das Lehrgangsprogramm auch Themen zu verschiedenen Stahlwerkstoffen?

    Enthält das Lehrgangsprogramm auch Themen zu verschiedenen Stahlwerkstoffen?

    In der Fertigung häufig eingesetzte Stahlwerkstoffe werden besprochen. Dies betrifft die normgerechte Bezeichnung, die Eigenschaften sowie die schweißtechnische Verarbeitung.

  • Welche Themen im Hinblick auf die Gestaltung beinhaltet der Lehrgang zum Schweißkonstrukteur?

    Welche Themen im Hinblick auf die Gestaltung beinhaltet der Lehrgang zum Schweißkonstrukteur?

    Die Teilnehmer erhalten umfangreiche theoretische und praktische Hinweise auf den Gebieten der fertigungsgerechten, prüfgerechten und korrosionsschutzgerechten Gestaltung.

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