22. Februar 2024
Halle (Saale), 20.02.2024. Heute fand der 59. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Halle statt. Am Nachmittag wurden die Besten geehrt. Sie qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“.
Während des diesjährigen Regionalwettbewerbs präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte. In anschließenden Jurygesprächen wurden die Siegerinnen und Sieger ermittelt. Sie vertreten die Region Halle (Saale) dann beim Landeswettbewerb Sachsen-Anhalt. Auch dieses Jahr beeindruckten die jungen Forschenden die Jury mit interessanten Themen sowie mit Herangehensweise und Aufarbeitung ihrer Projekte.
Das Spektrum war dabei breit gefächert. Neue Perspektiven in der Luftfahrt etwa verspricht das Thema Ionenantrieb. Hannes Wagner von der Landesschule Pforta aus Naumburg überprüfte deshalb die physikalische Theorie für einen Ionenantrieb in der Praxis.
Johanna Mathilda Luise Schmidt und Clara Joachimi sorgen sich um die Zukunft der Tierwelt. Die beiden 15-Jährigen vom Georg-Cantor-Gymnasium Halle (Saale) untersuchten, ob Ameisen von in Mülleimern zurückgelassenen suchterregenden Substanzen, wie Energydrinks oder Alkohol beeinflusst werden können und ob diese für sie ein Risiko darstellen. Und der Aufgabe, Mikroplastik in Bodenproben mit Hilfe eines Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometers nachzuweisen, stellten sich Fabian Sobiak und Justin Laumann von der Kooperativen Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“. Nur drei Beispiele aus insgesamt 34 eingereichten Forschungsprojekten.
Patenunternehmen des Wettbewerbs sind einmal mehr die Elektro-Thermit GmbH & Co. KG und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH, letztere richtet bereits seit 2016 den Regionalwettbewerb aus. Die jungen Forschenden erhielten mehrere Sonderpreise in Form von Preisgeldern oder Gutscheinen in den Sparten „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“. Ausgezeichnet wurden zudem besonders engagierte Projektbetreuerinnen und -betreuer sowie Schulen. Die von verschiedenen Unternehmen gesponserten Gelder nutzen die Nachwuchsforschenden für Arbeitsmittel und Forschungsgeräte.
Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Jurymitgliedern, den Betreuerinnen und Betreuern, die diesen Wettbewerb ermöglichten, sowie dem Wettbewerbsleiter für den Regionalwettbewerb Südliches Sachsen-Anhalt, Harald Adler.
Für den Landeswettbewerb qualifizierten sich die Erstplatzierten:
„Jugend forscht“:
„Schüler experimentieren“:
Zitate:
„Die direkte Verbindung von Lehre und Forschung sichert bei der SLV den Wissenstransfer im akademischen Bereich und in der gewerblich-technischen Ausbildung. Das gehört zu unserer Firmen-DNA. Ebenso wie die Eigenschaften, die auch die Jugendlichen bei „Jugend forscht“ mitbringen: Köpfchen, Koordination, Disziplin, Ausdauer und Konzentration. Gerne sind wir Teil der Talentschmiede für Naturwissenschaften und Technik.“
Prof. Dr.-Ing. Steffen Keitel, Geschäftsführer Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH
„‘Mach Dir einen Kopf!‘ hieß die Aufforderung an die Jugendlichen für die 59. Runde von ‚Jugend forscht‘ – und das haben sie getan. Allein beim Regionalwettbewerb Halle lagen 34 Forschungsprojekte in einer beeindruckenden Themenvielfalt auf dem Jury-Tisch. Wer diesen Wettbewerb unterstützt, leistet einen ganz praktischen Beitrag zur MINT-Nachwuchsförderung. Deshalb halten wir dieses Engagement hoch.“
Dr. Matthias Wewel, Geschäftsführer der Elektro-Thermit GmbH & Co. KG
Hintergrund:
Der bundesweite Wettbewerb „Jugend forscht“ findet in diesem Jahr bereits zum 59. Mal statt. Traditionell werden zuerst in Regionalwettbewerben die Siegenden in den einzelnen Sparten und Fachrichtungen ermittelt. Der Landeswettbewerb Sachsen-Anhalt wird am 4./5. April 2024 am Technologiepark Weinberg Campus in Halle (Saale) ausgerichtet.
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