22. Dezember 2025 Autor: Lisa-Marie Trothe
Seit mehr als 40 Jahren verbindet das WTI Harbin und die SLV Halle GmbH eine enge Fachpartnerschaft. Beim Treffen in Suzhou im November 2025 zeigten sich erneut die Dynamik und der gemeinsame Anspruch, Normen, Verfahren und Qualitätssicherung für den chinesischen Markt weiterzuentwickeln. Die Gespräche eröffneten überraschende Einblicke, die den Austausch auf ein neues Niveau hoben.
Das Welding Training Institute (WTI) zählt in China zu den wichtigsten Partnerinstitutionen im Bereich der Schweißtechnik und der verwandten Verfahren. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen gewinnen die Normen wie EN 1090 und EN 15085 sowie regelmäßige Austauschformate an Bedeutung, um europäisches Fachwissen im globalen Umfeld zu stärken.
Der Abteilungsleiter Qualitätssicherung René Elbe der SLV Halle GmbH stellte sich den chinesischen Partnern als neue Kontaktperson vor und präsentierte im Rahmen des Erfahrungsaustauschs aktuelle Entwicklungen zu Toleranzen, additiver Fertigung sowie wesentliche Aspekte des Korrosionsschutzes. Die Teilnehmenden aus China zeigten großes Interesse an der europäischen Normenlandschaft.
Begleitend zum Erfahrungsaustausch fanden mehrere Firmenbesuche und Audits durch Prof. Chen, Yu und Mr. Gao, Xin im Beisein von Herrn Elbe statt. Diese boten wertvolle Einblicke in Produktionsabläufe, Prüfkulturen und die technische Entwicklung chinesischer Unternehmen. Für René Elbe stand dabei das gegenseitige Lernen im Vordergrund: „Anders machen ist nicht schlechter machen. Wir können voneinander lernen und unsere eigenen Prozesse reflektieren. Ich war beispielsweise sehr beeindruckt von der Art und Weise der Zeichnungs- und Informationsbereitstellung für die Schweißer. Isometrische Darstellungen erleichtern die Qualitätssicherung und reduzieren die Fehlerwahrscheinlichkeit enorm.“
Das WTI zeigt sich als verlässlicher und kompetenter Partner im chinesischen Markt. Die Eindrücke aus Suzhou, Wuxi, Tianchang und Nanjing verdeutlichen das Potenzial und das gemeinsame Interesse, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. „Die Kollegen und Kolleginnen des WTI haben mich herzlich aufgenommen und mir das Ankommen ungemein erleichtert“, sagt Elbe.
Insgesamt traf der Erfahrungsaustausch auf reges Interesse, und es konnten die guten Beziehungen zwischen dem WTI und der SLV Halle GmbH weiter ausgebaut werden. Bereits für Mai 2026 ist ein nächstes Treffen anvisiert. Dabei wollen die Unternehmen ihren Austausch zu Ausbildungsansätzen im Korrosionsschutz sowie zu Schraubenverbindungen vertiefen. Darunter ist auch ein Qualifizierungsnachweis ähnlich dem KOR-Schein in China geplant. Die geplanten Projekte und regelmäßigen Besuche vertiefen die fachliche Zusammenarbeit und sollen zu einem nachhaltigen internationalen Verständnis in der Füge- und Prüftechnik beitragen.
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