13. November 2025 Autor: Lisa-Marie Trothe
Die Schweißtechnik steht an einem Wendepunkt. Neue Technologien, Automatisierung und globale Wettbewerbsdynamiken verändern die Branche grundlegend. Die SLV Halle GmbH begreift diesen Wandel als Chance, um die Zukunft der Schweißtechnik aktiv mitzugestalten und die Position Deutschlands im internationalen Umfeld zu stärken.Genau diesen Anspruch machte die 35. Schweißtechnische Tagung in Halle sichtbar. Die Veranstaltung geprägt vom gemeinsamen Willen, Wissen zu teilen und neue Wege zu eröffnen. Zwei Tage lang wurde in Halle diskutiert, ausprobiert und vernetzt.
Zur Eröffnung begrüßte Geschäftsführer Steffen Wagner die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Unter den Gästen:
Pötzsch hob in ihrem Grußwort die Innovationskraft des Standorts hervor. Für sie steht die SLV als Musterbeispiel für das offizielle Landesmotto von Sachsen-Anhalt #moderndenken. Das Unternehmen verkörpere einen Geist der Innovation und des Vordenkens und stehe gleichzeitig für die historische Bedeutung des Bundeslandes. Schweißen sei der Goldstaub der heutigen Zeit und den Umgang damit erlernen die Menschen in der exzellenten Ausbildung der SLV Halle.
Damit brachte sie die Haltung, die die Tagung prägte, auf den Punkt: Fortschritt entsteht dort, wo Tradition, Forschung und Ausbildung zusammenfinden.
Zwei Tage lang drehte sich alles um die weitere Entwicklung der Schweißtechnik in Deutschland und die Stärkung der Expertise auf dem globalen Weltmarkt. In vier Fachblöcken wurden Themen diskutiert, die die Branche aktuell besonders bewegen:
Expertinnen und Experten präsentierten Einblicke in neue Toleranznormen, Prozessoptimierungen zur Schweißrauchreduktion und automatisierte Lichtbogenverfahren. Die Diskussionen zeigten deutlich, dass Innovation im Zusammenspiel von Präzision, Digitalisierung und sicherem Arbeiten entsteht.
In der begleitenden Fachausstellung präsentierten 15 Aussteller Technologien und Verfahren zum Anfassen. Besucherinnen und Besucher konnten sich zwischen VR-Schweißen und klassischem Kehlnaht-Schweißen ausprobieren und erleben, wie greifbar moderne Ausbildung geworden ist. Auch die AG I3 war vertreten und eindrucksvoll, wie sich Fachgeschichte und Zukunftstechnologien gegenseitig inspirieren.
Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstags eröffneten Vertreter des DVS gemeinsam mit Steffen Wagner das neue DVS-Schaudepot. Die feierliche Eröffnung verband den Rückblick auf ein Jahrhundert Schweißtechnik mit einem klaren Blick nach vorn: Das Depot soll künftig Fachgeschichte bewahren, Wissen vermitteln und den Dialog zwischen Generationen fördern. Damit ist das Erbe vom AG I3 allen Interessierten an der schweißtechnischen Geschichte zugänglich. Es benötigt lediglich eine Anmeldung.
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