Wolframschutzgasschweißen (WSG)
nach Richtlinie DVS-IIW/EWF 1111
Das Wolframschutzgasschweißen (WSG) ist ein bewährtes Verfahren mit höchster Nahtqualität und Präzision in Industrie und Handwerk. Es wird häufig im Metall-, Anlagen-, Rohrleitungs- und Appartebau eingesetzt. Es eignet sich vorzüglich für das Schweißen von Nichteisenmetallen dünnwandiger Bauteile.
Zwischen einer nicht abschmelzenden Elektrode und dem Werkstück entsteht ein Lichtbogen in einer Schutzgasumgebung. Der Zusatzwerkstoff wird per Hand zugeführt. Es entstehen spritzerfreie hochqualitative Schweißnähte.
Eine umfassende Ausbildung wird durch praxisorientierte Individualschulungen gemäß Kundenanforderungen oder durch die Teilnahme an Lehrgängen nach Richtlinie DVS-IIW/EWF 1111 Internationaler Schweißer (IS) erreicht.
Voraussetzung
Technische oder handwerkliche Grundkenntnisse, idealerweise durch eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich der Metallverarbeitung
Für die Teilnahme an der praktischen Ausbildung sind eine gute körperliche Verfassung sowie ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich.
Schwerpunkte
Der Lehrgang vermittelt Grundlagen zu Arbeitssicherheit, Schutzausrüstung und Unfallverhütung. Behandelt werden Schweißstromquelle, Schutzgase, Lichtbogen und seine elektrischen Eigenschaften, Schweißpositionen, Schweißeignung, Nahtunregelmäßigkeiten, Schweißanweisungen und Schweißpositionen. Der Fokus liegt auf dem Schweißbrenner und Wolframelektroden.
Gebühren für Individualschulungen
Termine nach Vereinbarung
| Werkstoff | Tagessatz |
| Unlegierte Baustähle | 215 € |
| CrNi, warmfeste Stähle | 290 € |
| Aluminium | 290 € |
| Gusseisen | 340 € |
| Betonstahl | 215 € |
| Kupfer | 300 € |
Bei besonderen Anforderungen, etwa größeren Werkstoffdicken oder speziellen Rohrdurchmessern, erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Jetzt anmelden!
Herr Dreyer ist sehr nett und macht seine Arbeit sehr gut. Er hat uns bei der Schulung in Kenitra, Marokko, sehr geholfen.
— Abderrahmane Aoued, AIC Métallurgie
