28. Januar 2025 Autor: Lisa-Marie Trothe
Der Jahresauftakt 2025 war ein gelungener Start für die SLV Halle GmbH! Am 23. Januar lud die SLV Halle GmbH zum „33. Erfahrungsaustausch Weiterbildung für Schweißaufsichtspersonen im bauaufsichtlichen Bereich nach DIN EN 1090“ ein. Mit knapp 220 Teilnehmenden, darunter 50 online zugeschaltet, war das Event ein hochkarätiger Treffpunkt der Branche. Die Fachleute zeigten sich äußerst zufrieden mit den behandelten Themen und dem praxisnahen Austausch.
Die Veranstaltung bot umfassende Einblicke in die neuesten Regelwerksänderungen, praxisnahe Lösungen und innovative Ansätze für die Schweißtechnik. Highlights waren die Beiträge zur neuen Bauproduktenverordnung (BauPVO), den Änderungen der DIN EN 1090 sowie spannende Anwendungsbeispiele aus der Praxis.
Ein zentrales Thema war die neue Bauproduktenverordnung (BauPVO) in der Fassung vom Dezember 2024. Rechtsanwalt Dr. Jens Nusser erläuterte deren Hintergründe und zeigte die rechtlichen Konsequenzen sowie Übergangsfristen auf. Dabei betonte er, wie Hersteller die Neuerungen in ihre Prozesse integrieren können.
René Elbe beleuchtete die Änderungen der DIN EN 1090-2 und gab wertvolle Einblicke in die Zuordnung von Bauwerken zu den Ausführungsklassen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten Neuerungen zu Schweißer- und Bedienerprüfungen sowie Updates für Aluminiumkonstruktionen und Betonstahl.
Dr. Matthias Müller faszinierte die Teilnehmenden mit seinem Vortrag über die Wiederverwendung von Stahlbauteilen und eröffnete spannende Einblicke in die Möglichkeiten der Ressourcenschonung. Er schlug die Brücke zwischen den historischen Prozessen der industriellen Stahlherstellung und den Anforderungen moderner Regelwerke. Besonders fesselnd war sein Ansatz, wie sich der Prüfumfang effizient reduzieren lässt, ohne die Qualitätssicherung zu gefährden oder gegen aktuelle Vorgaben zu verstoßen.
Die Verbindung von Theorie und Praxis stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Steffen Bargholz berichtete von den Herausforderungen und Lösungen beim Bau der neuen Aussichtsplattform auf Rügen, während Gregor Neudel Kranbrückenträger in den Fokus nahm. Er zeigte auf, wie moderne Technologien und klassische Techniken für langlebige und sichere Tragwerke eingesetzt werden können. Christoph Gajda widmete sich der Schweißbarkeit alter Stähle und stellte aktuelle Erkenntnisse zur Alterung metallischer Werkstoffe vor. Er illustrierte, wie historische Konstruktionen revitalisiert werden können, und nannte den Hauptbahnhof Halle als Beispiel.
Die Veranstaltung schloss mit einer lebhaften Podiumsdiskussion, in der Fachleute ihre Fragen und Erfahrungen einbrachten. René Elbe, Verantwortlicher der Veranstaltung, zog ein positives Fazit: „Die Teilnehmenden schätzten besonders die praxisnahen Vorträge, die ihnen wertvolle Impulse boten. Mit der Qualitätssicherung in der Schweißtechnik als zentralem Thema bot der Erfahrungsaustausch wertvolle Impulse und Perspektiven.“
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